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FF Antimould Liquid & FF Antimould 64 PB+ Liquid

Schimmelpilze entstehen durch kontaminierte Erde, sichtbar als Schimmelsporen. Die Sporen infizieren die Pflanzen, in denen sich die Pilze weiter entwickeln werden. Schimmel (oder Schimmel-Sporen) sind also schon in der Pflanze zum Zeitpunkt der Ernte enthalten. Schimmelpilze produzieren sehr gefährliche Mycotoxine, für das Tier giftige Moleküle. Eine weitere negative Konsequenz bei der Bildung von Schimmelpilzen im Futter und Getreide ist die Bildung von Feuchtigkeit und Wärme.

Wärme ist der beste Indikator für die Entwicklung der Schimmelpilze. Dies kann bereits nach wenigen Stunden der Getreidelagerung nachgewiesen werden. Da Getreide ein sehr schlechter Wärmeleiter ist, kommt es zu lokalen Temperaturerhöhungen. Zusammen mit der freigesetzten Feuchtigkeit, schafft das optimale Bedingungen für weiteres Schimmelwachstum.

Das Vorhandensein von Feuchtigkeit und Myzel führt zu einer problematischen Übertragung vom Getreide oder Futter in das Silo. Es kommt zu einer Anhaftung der Schimmelpilze an die Silo Wand, dies verhindert eine komplette Reinigung des Silos - ein neuer Herd für Kontaminationen bei weiteren Lieferungen.

Schimmelpilze brauchen Energie, um zu wachsen. Das führt zu einer drastischen Verringerung an Vitaminen, Aminosäuren und der Brutto-Energie des Getreides, gleichbleibend mit einer deutlichen Verschlechterung der Getreidequalität und physiologischen Wertes. Das kann bedeuten dass die Fett Dosierung in der Futterration um bis zu 4% erhöht werden muss um eine vergleichbare Futterverwertung und Wachstum erzielen zu können gegenüber einem nicht kontaminierten Futter.

Schimmelpilze wachsen unter bestimmten Voraussetzungen, wie etwa bei minimaler Wasseraktivität (Aw-Wert), diese steht in direkter Verbindung zum Feuchtegehalt im Getreide und der Lagertemperator. Der minimale Aw-Wert für das Schimmelwachstum beträgt 0,60 bis 0,65 (Xeromyces und Aspergillus). Dieser Wert korrespondiert mit Feuchtigkeitsgehalt von 11% im Getreide (Aw-Wert = 0,25 bis 0,65). Das bedeutet, dass die Schimmelentwicklung gebremst werden kann bei einem Feuchtegehalt unterhalb 11%. Das Trocknen des Lagerguts auf dieses Niveau ist generell möglich aber teuer. Zudem werden wieder Kosten notwendig für die Rehydration des Futters für den Verdauungstrakt des Tieres. Darüber hinaus ist bei einem Feuchtegehalt unter 11% jegliche Schimmelentwicklung unterbunden. Bei hohen Tagestemperaturen im Silo kommt es zu einer exzessiven Wasserverdunstung. Dieser Wasserdampf wird wieder  kondensieren bei den kühleren Nachttemperaturen, was zu Feuchtigkeitsherden im Silo führt, die wiederrum eine Schimmelbildung fördern.

Um vorhandene Schimmelnester im Getreide oder anderen organischen Futtergütern im Silo zu hemmen, sich bei Feuchtegehalten über 11% oder wechselnden Wetterlagen (schnell ändernden Temperaturen oder große Temperaturunterschiede Tag/Nacht)  weiter zu entwickeln, ist eine effektive Antimould-Lösung notwendig.

FF Antimould 64 PB+ steht für eine synergistische Mischung aus Konservierungsmitteln und Tensiden zur Schimmelkontrolle im Getreide oder Futter. FF Antimould 64 PB+ reduziert den Schimmel und verhindert weiteres Schimmelwachstum.

Das Produkt wurde ammonisiert, um es nicht (Kaum) korrosive gegenüber Karbonstahl zu machen. FF Antimould 64 PB+ ist somit Faktor 225 geringer korrosiver als reine Propionsäure und ca. 81 mal geringer korrosive gegenüber Wettbewerbsprodukten.

Die Konservierungsmittel in FF Antimould 64 PB+ sind Propionsäure, Ammonium-Di-Propionat und Benzoesäure. FF Chemicals hat eine Technik entwickelt, ein Gemisch dieser Komponenten auf flüssiger Basis herzustellen inkl. der Benzoesäure.

Propionsäure und Ammonium-Di-Propionat sind sehr bekannt in ihrer Wirksamkeit, Schimmel und Hefen abzutöten. Generell sind Salze weniger effizient als Säuren, eine große Ausnahme ist allerdings das Ammonium-Di-Propionat. Nach dem Eindringen in die Bakterien- oder Schimmelpilzzelle dissoziiert Ammonium-Di-Propionat in Ammonium und Propionat. Beide Komponenten sind für Schimmelpilze toxisch. Aufgrund dieser Eigenschaft kann die Wirksamkeit der reinen Propionsäure gleichgesetzt werden. Im Vergleich zur Propionsäure ist Ammonium-Di-Propionat nicht korrosiv und viel geringer flüchtig. Die Fähigkeit, in der Schimmelpilzzelle zu dissoziieren, ist hoch und seine Durchdringung in Futter oder Getreide ist hervorragend.

Ein weiterer einzigartiger Aspekt von FF Antimould 64 PB+ ist sein hoher Gehalt an Benzoesäure. Die MIC (minimum inhibitory concentration) der Benzoesäure bei Schimmel und Hefen liegt gegenüber der Propionsäure 6x geringer bei einem pH 5 – der Idealfall: 0.0173 – 0.130 (% w/w) gegenüber 0.10 – 0.50 (w/w). Das bedeutet, jedes 1% der Benzoesäure in flüssiger Form ist bis zu 6x höher effektiv als 1% reiner Propionsäure.

Das Tensid bietet eine spezielle Affinität für Wasser, um die Wasser Aktivität (Aw-Wert) im Futter oder Getreide zu regulieren. Das eliminiert das Schwitzen und verhindert das Eindringen der Feuchtigkeit in das Silo bei Wetter- bzw. Temperaturschwankungen. Der immer wiederkehrendes Schimmelverbreitung wird gestoppt. Außerdem reduziert es die Oberflächenspannung des Produktes und verbessert die Durchdringung von FF Antimould 64 PB+ ins Futtermittel bzw. Futterrohstoffpartikel. Dies erlaubt eine geringere Dosierung.

Wegen des Wasser-Bindevermögens, begünstigt FF Antimould 64 PB+ ein “Moisture Optimization Programs” (MOP), das eine höhere Zufügung von Dampf oder Wasser bei der Pelletisierung ermöglicht, ohne das Risiko einer Schimmelbildung durch ungeschütztes Wasser zu haben. Die Kombination von FF Antimould 64 PB+ mit zusätzlich 1,5% Wasser während des Pressvorgangs ist eine effektive Methode, den Futter-Feuchtigkeitsgehalt zu optimieren, die Produktion effektiver zu gestalten und die Futterqualität zu sichern. Die Schimmel hemmenden Eigenschaften dieser Technologie eliminiert die negativen Effekte auf die Futterhaltbarkeit, die normalerweise vorhanden sind, wenn unbehandeltes Wasser dem Futtergut zugeführt würde. Die verhältnismäßig geringe Dosierung von FF Antimould 64 PB+ bringt einen signifikant höheren ökonomischen Vorteil für den Futterhersteller unter Beibehaltung oder sogar Verbesserung der Haltbarkeit des Futters.

Versuche haben die Wirksamkeit von FF Antimould 64 PB+ gezeigt: bei einer Behandlung von Korn mit 18% Feuchtigkeit bei 37°C über einen Monat, hatte die mit 2,5 kg/T FF Antimould 64 PB+ behandelte Gruppe noch eine akzeptable Qualität mit 40.000 CFU/G Schimmeleinheiten, demgegenüber war die unbehandelte Kontrollgruppe bereits nach 5 Tagen Schimmelverseucht.

Im Februar 2015 wurde eine mit 1.500.000 CFU/g belastete Getreideprobe in 2 Proben geteilt. Die 1. Probe wurde behandelt mit 2,0kg/T FF Antimould 64 PB+, während die 2. Probe unbehandelt eingelagert wurde.  Nach 5 Tagen wurde die behandelte Probe durch das Labor “WFC Analytics” in den Niederlanden analysiert. Das Ergebnis wies einen Schimmelanteil von weniger als 40 CFU/g aus. Daraus geht hervor, dass die Schimmelentwicklung gebremst wurde und weiteres Wachstum gestoppt wurde. Eine Analyse nach 96 Tagen stufte das Kontrollmuster als “abgelehntes Futtermittel” ein, demgegenüber wiese die Probe mit Behandlung lediglich einen Gehalt von 5.300 CFU/g Schimmeleinheiten auf, was einer Einstufung der Probe zu “guter Futterqualität” gleich kam (< 10.000 CFU/g).

FF Antimould 64 PB+ (flüssig) bietet folgende Vorteile:

  • Durch Analyse klassifiziert als “nicht korrosive”.
  • Der hohe Anteil an verflüssigter Benzoesäure und Ammonium-Di-Propionat macht das Produkt effektiver gegen Schimmel, Pilze und Hefen gegenüber reiner Propionsäure.
  • Das Tensid im Produkt ermöglicht eine extrem geringe Dosierung und reguliert die freie Wasser-Aktivität (Aw-Wert)
  • Es kann appliziert werden in MOP (Moisture Optimization Programs), bei dem zusätzlich Wasser dem Futtergut zugefügt wird, ohne die Futterhaltbarkeit zu reduzieren.
  • Sehr geringe Dosierung, 400g/T bei einem Feuchtegehalt von 11 bis 13% für eine Lagerung bis 3 Monate.

FF Antimould 64+: für gesundes und profitables Futter!

 

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